in lingua latina
Thesaurus (Lexikon)
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Condictio triticaria

Die condictio triticaria beschrieb im römischen Formularprozess die Klage des Darlehnsgebers gegen den Darlehnsnehmer, mit welcher der Darlehnsgeber ein gewährtes Getreidedarlehn zurückforderte.

Dies wurde später verallgemeinert für alle Klagen, mit der bewegliche Sachen in gleicher Menge und gleicher Qualität zurückgefordert wurde.

Conditio sine qua non

Die conditio sine qua non (klassisch: “condicio sine qua non”) – die “Bedingung, ohne die nicht” – ist eine Formel der Äquivalenztheorie, mit der (etwa im Strafrecht) eine Ursache einem Erfolg zugeordnet wird. Die conditio-sine-qua-non-Formel besagt, dass eine Handlung dann… Weiterlesen

Contra legem

Contra legem – gegen das Gesetz – bezeichnet eine Rechtsfortbildung oder ein Urteil, dass sich über den ausdrücklichen Wortlaut einer Norm hinwegsetzt.

Contra legem bezeichnet damit eine Rechtsfortbildung, eine Entscheidung oder ein Vorgehen, die mit dem geltenden Gesetz nicht zu… Weiterlesen

Contra proferentem

Contra proferentem – gegen den Hervorbringenden – bezeichnet eine Auslegungsregel, wonach im Vertragsrecht Klauseln bei Ungenauigkeit zulasten des Vertragsgestalters auszulegen sind.

Im deutschen Recht findet sich diese Auslegungsregel bei der Verwendung Allgemeiner Geschäftsbedingungen: Gemäß § 305c Abs. 2 BGB gehen… Weiterlesen

Corpus Iuris Civilis

Der Corpus Iuris Civilis – der “Bestand des zivilen Rechts – ist das auf Veranlassung des oströmischen Kaisers Justinian I. in den Jahren 528 bis 534 n.Chr. zusammengestellte Gesetzwerk.

Vor dem historischen Hintergrund des seinerzeit als unaufhaltsam wahrgenommenen Einflussverlustes der… Weiterlesen

Cui bono?

Cui bono? – Wem nützt es? – ist eine Frage, die davon ausgeht, dass der Täter einer Straftat in der Gruppe derjenigen Personen zu suchen ist, die einen Vorteil von der Tat haben.