in lingua latina
Thesaurus (Lexikon)
A B C D E F G H I L M N O P Q R S T U V

Falsa demonstratio non nocet

Falsa demonstratio non nocet – die falsche Bezeichnung schadet nicht – beschreibt einen Grundsatz zur Auslegung von Willenserklärungen, wonach der Gehalt einer Willenserklärung nicht anhand der Wortwahl, sondern am wahren Willen der Parteien ermittelt wird. Dieser Grundsatz ist heute gesetzlich… Weiterlesen

Falsus procurator

Falsus procurator – der falsche Vertreter – beschreibt den Vertreter ohne Vertretungsmacht, also jemanden, der im Rechtsverkehr als Vertreter eines Anderen auftritt, obwohl er keine Vertretungsmacht (Vollmacht) hierzu hat.

Die Rechtsfolgen einer Vertretung ohne Vertretungsmacht regeln sich nach den §§… Weiterlesen

Favor testamenti

Favor testamenti – die Begünstigung des Testamentes – beschreibt den Grundsatz, dass bei der Auslegung eines Testamentes von dessen objektiven Wortlaut auszugehen ist und der wahre Wille des Erblassers bei der Auslegung nur berücksichtigt werden darf, soweit es im textlichen… Weiterlesen

Fiduciarius

Fiduciarius – auf Treu und Glauben anvertraut – meint das treuhänderische Eigentum an einer Sache sowie die treuhänderische Inhaberschaft einer Forderung oder eines anderen Rechts (Fiduziarität) durch den Fiduziar, den Treuhänder.

Forum

Forum ist eine Bezeichnung für das Gericht oder den Gerichtsstand, der sich von der antiken öffentlichen Platzanlage, dem Forum, ableitet, auf dem unter anderen auch die Gerichtsverhandlungen stattfanden.

Im Internationalen Zivilprozessrecht versteht man dementsprechend unter einem Forumstaat denjenigen Staat, dessen… Weiterlesen

Forum non conveniens

Forum non conveniens – das nicht angebrachte Gericht – beschreibt ein Regelung insbesondere des common law, wonach ein Gericht seine Zuständigkeit für einen anhängigen Fall verneinen darf, wenn es ein anderes Gericht für eher zuständig erachtet.

Functus officio

Functus officio – „sein Amt ausgeführt“ – bezeichnet eine Person, die in ein Amt gewählt wurde und deren Amtszeit vorüber ist.

Fur semper in mora est

Fur semper in mora est – der Dieb ist immer in Verzug – beschreibt den Grundsatz, dass man einen Dieb nicht erst mahnen muss, bevor man die gestohlenen Sachen herausverlangen kann, den Dieb trifft auch ohne Mahnung die verschärfte Haftung eines säumigen Schuldners.