in lingua latina
Thesaurus (Lexikon)
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Laesio enormis

Laesio enormis – die enorme Verletzung – beschreibt ein grobes Mißverhältnis von Leistung und Gegenleistung im Kaufvertragsrecht. Eine laesio enormis – auf deutsch auch bekannt als Verkürzung über die Hälfte – liegt vor, wenn der Kaufpreis geringer ist als die… Weiterlesen

Leges duodecim tabularum

Leges duodecim tabularum – das Zwölftafelgesetz – ist eine in Rom um das 450 v. Chr. entstandene Gesetzessammlung. Ihren Namen erhielt diese Gesetzessammlung dadurch, dass sie auf zwölf hölzernen Tafeln verzeichnet war, die auf dem Forum Romanum ausgestellt waren.

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Lex causae

Lex causae – das Recht des Falles – bezeichnet im Internationalen Privatrecht das auf einen bestimmten Sachverhalt anzuwendende Recht.

Grundsätzlich ist das lex causae anhand der am Gerichtsort geltenden (lex fori) Kollisionsnormen des Internationalen Privatrechts zu finden.

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Intervise:
Lex fori
 

Lex dubia non obligat

Lex dubia non obligat – ein zweifelhaftes Gesetz bindet nicht – beschreibt den Grundsatz, dass ein Gesetz klar und deutlich sowohl den geregelten Tatbestand wie die angeordneten Rechtsfolgen beschreiben muss sollte.

Lex generalis

Lex generalis – das allgemeine Gesetz – ist ein Gesetz, das einen Sachverhalt abstrakter umschreibt als ein lex specialis, das z.B. nur einen eng umrissenen Sachverhalt regelt, und das daher von dem lex specialis in dessen Anwendungsbereich verdrängt wird: lex… Weiterlesen

Lex imperfecta

Lex imperfecta – das unvollständige Gesetz – bezeichnet ein Gesetz, dass zwar einen Tatbestand, aber keine Rechtsfolge beschreibt.

Solche legis imperfecta können sowohl ungewollt, etwa aufgrund eines Redaktionsversehens, oder aber auch gewollt – als sanktionsfreie Ordnungsvorschrift – entstehen. Ein Beispiel… Weiterlesen

Lex mercatoria

Das lex mercatoria – das Recht der Kaufleute – beschreibt die mittelalterliche Idee von allgemeinen, kraft Gewohnheitsrechts geltenden Regeln für grenzüberschreitende Rechtsgeschäfte.

Im heutigen internationalen Handelsrecht werden mit diesem Begriff z.T. internationale Handelsbräuche in ihrer Gesamtheit umschrieben („new law merchant“).

Lex posterior derogat legi priori

Lex posterior derogat legi priori – das jüngere Gesetz hebt das frühere Gesetz auf – beschreibt einen allgemeinen Rechtsgrundsatz.

Der Grundsatz des lex posterior besagt, dass eine spätere Rechtsnorm einer ältere Norm, die den gleichen Sachverhalt regelt, vorgeht, mithin also… Weiterlesen

Lex superior derogat legi inferiori

Lex superior derogat legi inferiori – das ranghöhere Gesetz verdrängt das rangniedere – ist eine Rechtsanwendungsregel und Auslegungsregel für Gesetze, nach der in der Normpyramide höherrangige Rechtsregeln die niederrangigen Rechtsregeln verdrängen.

Der Grundsatz lex superior derogat legi inferiori findet sowohl… Weiterlesen

Lex voluntatis

Lex voluntatis – das gewollte Recht – bezeichnet im Internationalen Privatrecht da von den Vertragsparteien im Vertrag ausdrücklich für anwendbar erklärte Recht.

Das lex voluntatis gilt allerdings nur, soweit die jeweils geltenden Regeln des Internationalen Privatrechts die Rechtswahl erlauben.