in lingua latina
Thesaurus (Lexikon)
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Ius poenale (Strafrecht)

Ius talionis

Das ius talionis – das Recht des Eintreibens eines gleichartigen Ausgleichs („Talionsprinzip“) – beschreibt die Auffassung, dass zwischen der Strafe und dem zugefügten Schaden ein Gleichgewicht anzustreben ist.

Das Talionsprinzip ist damit ein Unterfall der strafrechtlichen Vergeltung (oder umgangssprachlich: „wie… Weiterlesen

Ius Aggritiandi

Ius Aggritiandi – das Begnadigungsrecht oder Gnadenrecht – ist das Recht, rechtkräftig verhängte Strafenn zu erlassen, zu ermäßigen, umzuwandeln oder auszusetzen.

Das Begnadigungsrecht, traditionell eine Befugnis des jeweiligen Staatsoberhauptes, steht in der Bundesrepublik in Fällen der Gerichtsbarkeit des Bundes, d.h.… Weiterlesen

Adhuc flagranti crimine

Adhuc flagranti crimine – solange das Verbrechen noch brennt – bezeichnet einen auf frischer Tat angetroffenen Täter.

Der Ausdruck geht auf den Codex Iustinianus (9, 13,1) zurück:

in ipsa rapina et adhuc flagrante crimine comprehensi

Die bei der Ausführung des… Weiterlesen

Absolvo

Die Abkürzung „A“ für Absolvo – ich spreche frei – auf dem Stimmtafeln stand, wie Cicero in Pro Milone berichtet, mit denen für die Freisprechung eines Angeklagten abgestimmt wurde.

A verbis ad verbera

A verbis ad verbera – von Worten zu Schlägen – beschreibt eine Auseinandersetzung, die ins Handgreifliche umgeschlagen ist oder umzuschlagen droht.

Iudicium dei

Dem Iudicium dei – dem Gottesurteil – lag die Vorstellung zugrunde, dass der Sieg der Gerechtigkeit durch das Eingreifen eines göttlichen Wesens in den Rechtsfindungsprozess garantiert werde.

Die Entscheidung wurde dabei regelmäßig durch ein übernatürliches Zeichen herbeigeführt, etwa eine Feuerprobe,… Weiterlesen

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