in lingua latina
Thesaurus (Lexikon)
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Ius civile (Zivilrecht)

Ad hoc

Ad hoc – „zu dem hier“, für das Vorliegende – beschreibt eine improvisierte, oftmals überstürzte Reaktion bzw. eine für einen Einzelfall geschaffene Hilfskonstruktion.

So umschreibt etwa eine Ad-hoc-Gesetzgebung eine Reaktion des Gesetzgebers, die übereilt unter dem Eindruck einer Medienberichterstattung oder… Weiterlesen

Ipso facto

Ipso facto – durch die Tatsache selbst – beschreibt eine unvermeidbare Folge.

Im juristischen Sinne beschreibt ipso facto eine auflösende oder eine aufschiebene Bedingung, etwa in einem Vertrag: Der Vertrag wird unwirksam (auflösende Bedingung) oder tritt er erst in Kraft… Weiterlesen

Interni actus per se spectabiles non sunt.

Interni actus per se spectabiles non sunt – Innere Vorgänge sind nicht offensichtlich – beschreibt einen Auslegungsgrundsatz für empfangsbedürftige Willenserklärungen.

Hiernach ist bei empfangsbedürftigen Willenserklärungen nicht das vom Erklärenden subjektiv Gewollte entscheidend, sondern das von ihm objektiv Erklärte. Eine empfängsbedürftige… Weiterlesen

In loco parentis

In loco parentis – anstelle der Eltern – bezeichnet ein Rechtsinstitut im anglo-amerikanischen Common Law, wonach eine Person die elterlichen Rechte und Pflichten übernehmen kann ohne dass eine formelle Adoption durchgeführt wurde.

In corpore

In corpore – „im Körper“, in der Gesamtheit, gemeinsam – kennzeichnet ein Handeln einer Personengesamtheit.

In corpore wird nicht ein einzelnes Mitglied dieser Personengesamtheit tätig, sondern die Mitgliederschaft dieser Personengesamtheit als Ganzes.

Lex mercatoria

Das lex mercatoria – das Recht der Kaufleute – beschreibt die mittelalterliche Idee von allgemeinen, kraft Gewohnheitsrechts geltenden Regeln für grenzüberschreitende Rechtsgeschäfte.

Im heutigen internationalen Handelsrecht werden mit diesem Begriff z.T. internationale Handelsbräuche in ihrer Gesamtheit umschrieben („new law merchant“).

Patria Potestas

Patria potestas – die „väterliche Gewalt“ – beschreibt die einheitliche und unbeschränkte Herrschaftsmacht (potestas), die in Rom dem pater familias, dem männlichen Familienoberhaupt, über die Personen und Sachen seiner familia zukam.

Die für das Familienleben im römischen Recht… Weiterlesen

Potestas

Die potestas – die Macht oder Volllmacht- bezeichnete im römischen Recht eine bestehende Verfügungsgewalt oder Handlungsvollmacht.

Privatrechtlich bedeutsam war insbesondere die patria potestas, die Verfügungsgewalt des männlichen Familienoberhaupts über seine Verwandten und seine Sklaven.

Auch das politische Leben der römischen… Weiterlesen

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