in lingua latina
Thesaurus (Lexikon)
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Praetor

Ipso iure

Ipso iure – aus dem Gesetz – beschreibt, dass eine bestimmte rechtliche Wirkung oder ein Erfolg ohne weiteres Zutun unmittelbar kraft Gesetzes – „von Rechts wegen“ – eintritt.

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Intervise:
Ipso facto
 

Invecta et illata

Invecta et illata – Eingebrachtes und Eingeführtes – bezeichnet diejenigen Sachen, an denen dem Vermieter ein gesetzliches Pfandrecht zusteht, nachdem der Mieter diese in die gemieteten Räumlichkeiten eingebracht hat.

Dieses Vermieterpfandrecht ist heute für in § 562 BGB geregelt und… Weiterlesen

Inter omnes

Inter omnes – zwischen Allen – bezeichnet eine Wirkung bestimmter Urteile, die nicht nur zwischen den Parteien dieses Rechtsstreits wirken, sondern allgemeingültig sind, also Wirkungen für jedermann entfalten.

Grundsätzlich wirken gerichtliche Urteile nur inter partes, zwischen den Prozessparteien, §… Weiterlesen

Inter partes

Inter partes – zwischen den Parteien – kennzeichnet Rechte und Pflichten, die nicht wie absolute Rechte erga omnes – gegenüber jedermann – wirken, sondern nur zwischen den Parteien eines Vertrages oder eines Rechtsstreits.

Nach dem Grundsatz der Relativität der Schuldverhältnisse… Weiterlesen

Instrumenta sceleris

Instrumenta sceleris – verbrecherische Werkzeuge – sind Werkzeuge, die zur Begehung oder Vorbereitung einer Straftat verwendet worden oder bestimmt gewesen sind.

§ 74 ff. StGB bestimmt, dass (und unter welchen Voraussetzungen) instrumenta sceleris eingezogen werden können.

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Intervise:
Producta sceleris
 

In praeteritum non vivitur

In praeteritum non vivitur – In der Vergangenheit wird nicht gelebt – beschreibt einen Grundsatz aus dem Familienrecht, wonach Unterhaltsforderungen grundsätzlich nicht für die Vergangenheit nicht geltend gemacht werden können.

Dieser Grundsatz gilt auch im deutschen Unterhaltsrecht, allerdings leicht modifiziert:… Weiterlesen

In dubio contra stipulatorem

In dubio contra stipulatorem – Im Zweifel gegen den Vertragsverfasser – bezeichnet eine Unklarheitenregel bei der Vertragsauslegung, wonach bei mehrdeutigen Vertragsbestimmungen diejenige Version angewendet wird, die für den Verfasser des Vertragstextes die ungünstigste ist.

Die Regel des in dubio contra… Weiterlesen

Ignorantia legis non excusat

Ignorantia legis non excusat – Unkenntnis des Gesetzes schützt nicht vor Strafe („Unwissenheit schützt vor Strafe nicht“) – beschreibt die Unbeachtlichkeit des Verbotsirrtums: Wer über die Strafbarkeit seines Handelns irrt, handelt trotzdem vorsätzlich, der Verbotsirrtum schließt den Vorsatz nicht aus.… Weiterlesen