Der Lehrsatz „Ad tempus concessa post tempus censetur denegata“ – „Was auf Zeit eingeräumt ist, wird nach Ablauf der Zeit automatisch verwehrt“ – findet sich bereits im Codex Iustinianus, einem der vier Teile des Corpus iuris civilis. Er besagt, dass das, was nur auf Zeit eingeräumt ist, nach dem Ablauf der Zeit automatisch verwehrt wird.
Die lateinische Rechtssprache kennt auch den Umkehrschluss hierzu, er findet sich ebenfalls im Codex Iustinianus: Ad tempus prohibitum post illiud tempus censetur permissum.
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Ad tempus prohibitum post illiud tempus censetur permissum