in lingua latina
Thesaurus (Lexikon)
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Monatsarchive: August 2012

Ius variandi

Ius variandi – das Recht zum Abwechseln – beschreibt das Wahlrecht des Gläubigers zwischen zwei Leistungen. Das ius variandi ist damit ein Gegenprinzip zu dem Grundsatz der Bindungswirkung bei einseitigen Gestaltungserklärungen.

Das ius variandi findet sich im Zivilrecht zum einen… Weiterlesen

Iusta causa traditionis

Iusta causa traditionis – der Rechtsrund der Übertragung – bezeichnet die abstrakt mögliche Eigentumsübertragung allein durch die Übergabe der Sache und ohne einen weiteren Rechtsgrund.

Ius respicit aequitatem

Ius respicit aequitatem – das Recht achtet die Gleichheit – beschreibt den Gleichheitssatz, dass alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind.

Der Gleichheitssatz beschreibt damit das naturrechtliche Prinzip, dass alle Menschen gleich zu behandeln sind, es sei denn, die Ungleichbehandlung… Weiterlesen

Ius soli

Ius soli – das Recht des Bodens – beschreibt im Staatsbürgerschaftsrecht das Geburtsortsprinzip, nach dem jedem Kind, das auf dem Gebiet eines Staates geboren wurde, unabhängig von der Staatsbürgerschaft seiner Eltern die Staatsbürgerschaft dieses Staates zusteht. Das ius soli ist… Weiterlesen

Ius sanguinis

Ius sanguinis – das Recht des Blutes – beschreibt im Staatsbürgerschaftsrecht das Abstammungsprinzip, nach einem Kind unabhängig vom Geburtsort die von seinen Eltern (oder zumindest einem Elternteil) vermittelte Staatsbürgerschaft zukommt.

Das ius sanguinis ist das in den meisten Staaten praktizierte… Weiterlesen

Ius primae noctis

Ius primae noctis – das Recht der ersten Nacht – soll das angebliche Recht eines mittelalterlichen Landsherren beschreiben, bei der Vermählung eines seiner Jurisdiktion unterfallenden Brautpaares die Hochzeitsnacht mit der Braut zu verbringen.

Das ius primae noctis entspringt jedoch eher… Weiterlesen

Ius indigenatus

Ius indigenatus – das Recht der Einheimischen – ist ein Konstrukt des preußischen Rechts, mit dem im preußischen Bund die Selbstverwaltung geregelt und der polnische Einfluss beschränkt werden sollte.

Das original in deutscher Sprache geschriebene ius indigenatus beschrieb das Bürgerrecht… Weiterlesen

Ius honorarium

Ius honorarium – das Recht des Amtes – bezeichnet im römischen Rechtsverständnis das durch die Inhaber der republikanischen Ehrenämter, insbeondere den Prätoren, erlassene Amtsrecht.

Das ius honorarium diente dabei insbesondere der Rechtsfortbildung. Es sollte das ius civilis unterstützen, ergänzen und,… Weiterlesen

Ius divinum

Ius divinum – das göttliche Recht – bezeichnet jene Rechtsnormen, die von der eine Rechtsordnung beherrschenden Religion als durch eine göttliche Instanz erlassen angesehen werden und die damit als unabänderlich gelten.

Ius divinum in der Rechtsgeschichte

Bereits in der griechischen… Weiterlesen

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