in lingua latina
Thesaurus (Lexikon)
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Monatsarchive: Juli 2012

Ultra posse nemo obligatur

Ultra posse nemo obligatur – Unmögliches zu leisten ist niemand verpflichtet – beschreibt den Grundsatz, dass keine Verpflichtung zur Erbringung einer unmöglichen Leistung besteht.

Dieser Grundsatz, dass bei Unmöglichkeit keine Leistungspflicht besteht, gilt sowohl Weiterlesen

Adoptio naturam imitatur

Adoptio naturam imitatur – „Die Adoption imitiert die Natur“ – beschreibt den Grundsatz, dass durch eine Adoption dieselben Rechtsfolgen ausgelöst werden wie bei einem leiblichen Kind.

Im deutschen Recht ist der Grundsatz nur bei der Adoption eines Minderjährigen vollständig umgesetzt… Weiterlesen

In dubio pro reo

In dubio pro reo – „Im Zweifel für den Angeklagten“ – beschreibt den strafprozessualen Grundsatz, dass ein Angeklagter nicht verurteilt werden darf sondern freizusprechen ist, wenn dem Gericht Zweifel an seiner Schuld verbleiben.

Der Grundsatz „in dubio pro reo“ ist… Weiterlesen

Onus probandi

Onus probandi bezeichnet die Beweislast.

Die Beweislast regelt die prozessualen Beweisrisiken und Beweisobliegenheiten. Dabei ist zu unterscheiden:

  • Die objektive (materielle) Beweislast regelt, welche Partei das Risiko der Nichterweislichkeit einer Beweisbehauptung trägt (Feststellungslast).
  • Die subjektive (formelle) Beweislast bestimmt, wem… Weiterlesen

Actor sequitur forum rei

Actor sequitur forum rei – der Kläger folgt dem Gerichtsort des Beklagten – beschreibt einen Grundsatz der gerichtlichen Zuständigkeit: Eine Klage muss regelmäßig bei dem für den (Wohn-)Sitz des Beklagten zuständigen Gericht erhoben werden.

Der Grundsatz des actor sequitur forum… Weiterlesen

Actio pro socio

Die actio pro socio – die Klage als Gesellschafter – beschreibt die Fähigkeit eines Gesellschafters, für Sozialansprüche der Gesellschaft gegen andere Gesellschafter im Namen der Gesellschaft Prozesse zu führen. Sie ist damit eine Form der gewillkürten Prozessstandschaft. Genau genommen handelt… Weiterlesen

Actio illicita in causa

Actio illicita in causa – eine Handlung, die ihrem Grunde nach unerlaubt ist – bezeichnet den Fall der Notwehrprovokation, also den Einwand, dass ein Notwehrrecht nicht besteht, weil der Verteidiger die Notwehrlage selbst, etwa durch eine Prookation des Angreifers, herbeigeführt… Weiterlesen

Accessio cedit principali

Accessio cedit principali beschreibt den Grundsatz der Akzessorietät, dass eine Nebensache das rechtliche Schicksal der Hauptsache teilt: „Die Nebensache folgt der Hauptsache.“

Dieser Grundsatz der Akzessorität – Ein Recht ist in seinem Bestehen von dem Bestehen eines anderen Rechts abhängig… Weiterlesen